Notaufnahme

Die Interdisziplinäre Notaufnahme (INA) stellt eine wichtige Eintrittspforte des Klinikums dar.
Hier werden bereits die Weichen gestellt, in welcher Fachabteilung der Patient welche Behandlung erfährt.

In der Notaufnahme werden primär

  • Unfall- und Notfallpatienten
  • vor- und nachstationäre Patienten
  • Patienten der Berufsgenossenschaftlichen Sprechstunde

gemäß unserem Klinikleitbild behandelt.

Darüber hinaus zählen zu unserem Aufgabenfeld

  • Konsiliarpatienten
  • OP-Patienten (Gipsanlagen im OP)
  • stationäre Patienten (z. B. Gipsverbände, Vacoseal Verbände etc.)    
  • Privatsprechstunde

 Am Versorgungsgeschehen beteiligte Kliniken:

  • Unfallchirurgie und operative Orthopädie (Chir. Klinik II)
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie (Chir. Klinik I)
  • Gefäßchirurgie (Chir. Klinik III)
  • Thoraxchirurgie
  • Gastrologie und Enterologie (Med. Klinik II)
  • Kardiologie und Nephrologie (Med. Klinik I)
  • Neurologie (Med. Klinik III)

Patient in der Notaufnahme
Das Krankheitsbild oder die Schwere von Unfallverletzungen bestimmen die Ersteinschätzung der Patienten durch das Ambulanzteam an der Aufnahmekanzel. Unmittelbar danach werden folgende Entscheidungen getroffen:

  • Festlegen der zuständigen Fachrichtung und sofortige Information des jeweiligen Dienstarztes
  • Festlegen des Behandlungsraumes

Drei Kriterien bestimmen entscheidend den Behandlungsweg und die Behandlungsdauer:  

1. Diagnose mittels

  • ärztlicher Anamnese
  • Sonographie (Ultraschall)
  • Röntgendiagnostik (konventionell, CT, Kernspin, Nuklearmedizin)
  • Labordiagnostik
  • EKG

2. Therapie, vor allem

  • Verbände allgemein
  • Steifverbandtechnik (Gipse, Cast)
  • Spezialverbände (z. B. Vaco Seal, Clavicula-/Gilchristverband, Schanz-Krawatte, Schienenverbände, Systemverbände der Fa. OPED, Comfeel)
  • Wundversorgung
  • Repositionen (Einrenkung von ausgekugelten Gelenken, Schulter, Finger, Hüfte, Kniescheibe, Sprunggelenk, Zehen)
  • Legen von Kathetern und Drainagen
  • Entfernung von Fremdkörpern
  • Punktion von Gelenken
  • Teilbäder
3. Entlassung/Verlegung aus der Notaufnahme
  • Verlegung in den OP
  • Verlegung auf Station
  • Weiterbehandlung außer Haus z. B. durch HNO-, Augen-, KVB-Arzt
  • Entlassung nach Hause
Öffnungszeiten:

Notaufnahmebetrieb: 24 Sunden täglich
Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde: wochentags von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Privatsprechstunde Prof. Dr. Huber: Dienstag und Donnerstag von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr nach Vereinbarung