Pflegedienst und -organisation

Der Pflegedienst gliedert sich in die Organisationseinheiten Stationen und spezielle Funktionsbereiche. Zur personellen Struktur gehören eine Stationsleitung, eine stellvertretende Stationsleitung und als Besonderheit eine Stationsassistentin mit eigenem Aufgabenbereich, der insbesondere die Administration und stationsinterne Koordination betrifft. Unsere Stationsleitungen und deren Stellvertreter haben in der Regel entsprechende Leitungslehrgänge absolviert.
In den Bereichen werden regelmäßig interne Besprechungen durchgeführt, einmal pro Monat findet eine Pflegekonferenz mit allen Stationsleitungen und der Pflegedirektion statt.

Insbesondere in den allgemeinen stationären Bereichen erfolgt die Personaleinsatzplanung im Sinne der Bereichspflege, so dass eine examinierte Krankenschwester/Krankenpfleger für eine begrenzte Anzahl von Patienten zuständig ist. Dabei wird darauf geachtet wird, dass der Patient während seines stationären Aufenthaltes möglichst immer von den selben Krankenschwestern/Krankenpflegern betreut wird. Es ist für uns selbstverständlich, dass in der direkten Patientenpflege nur examiniertes Personal eingesetzt wird; in den klassischen Funktionsbereichen (Intensivmedizin, Anästhesie und OP) verfügt die deutliche Mehrzahl der Mitarbeiter/innen zusätzlich über eine entsprechende zweijährige Fachweiterbildung.

Entscheidend für uns ist, dass unsere pflegerischen Fachkräfte ausreichend Zeit für die Patienten haben und nicht durch pflegefremde Tätigkeiten – die auch durch angelernte Mitarbeiter ausgeführt werden können – unnötig belastet werden. Deshalb existieren in unserem Haus verschiedene wichtige Unterstützungsdienste, wie z. B. ein Hol- und Bringedienst, ein zentraler Patiententransport und Menüassistentinnen.

Der stationäre Aufenthalt beginnt zwar mit der Aufnahme und endet mit der Entlassung, aber wir bieten unseren Patienten darüber hinaus weitere Beratung und Begleitung an. So kümmert sich z. B. unsere Pflegeüberleitung bei Bedarf um eine ambulante Versorgung.
Um den vielfältigen und komplexen krankheitsbedingten Bedürfnissen gerecht zu werden, halten wir im Klinikum Ansbach diverse Pflegeexperten vor. Zielgerichtet sind sie wertvolle Ansprechpartner und Berater für die Patienten. Es handelt sich hierbei um unsere Stomatherapeuten, unsere Wundexperten, unsere Onkologiefachkrankenschwester und die Inkontinenz- und Diabetesberater, die diese Zusatzbezeichnungen jeweils mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung erlangt haben.

Speziell ausgebildete Praxisanleiter, die in enger Kooperation mit unserer Krankenpflegeschule arbeiten, sorgen für die fachkompetente praktische Ausbildung der Krankenpflegeschüler. Gerade diese Praxisanleiter, die auf der Grundlage ihrer fachlichen und sozialen Kompetenz ausgesucht werden, sind entscheidend dafür, dass auch zukünftig die uns anvertrauten Patienten fachlich und menschlich einwandfrei gepflegt werden.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Organisation und die personelle Struktur des gesamten Pflegdienstes nicht als Selbstzweck etabliert sind, sondern konsequent der Zielsetzung folgen, den Patienten effektiv und effizient zu pflegen und zu betreuen. Und daraus folgt ebenfalls, dass unser Pflegedienst gegenüber neuen Rahmenbedingungen und medizinischen Weiterentwicklungen aufgeschlossen ist. Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ist es uns wichtig, sinnvolle Innovationen einzusetzen, die dazu beitragen unser Krankenhaus immer besser und patientenbezogener auszurichten, so dass klar erkennbar ist: Im Klinikum Ansbach steht der Patient im Mittelpunkt.