Innere Medizin

Die Internistische Abteilung in der Klinik Dinkelsbühl steht unter der Leitung der Chefärzte Dr. med. Peter Schöniger und Dr. med. Arnulf Zimmermann.

Versorgt werden jährlich etwa 5.000 Patienten, wobei der Inneren Abteilung 53 Betten zur Verfügung stehen.

Behandelt werden Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin einschließlich Infektionskrankheiten.
Ambulante, prä- und poststationäre Behandlungen werden, wenn möglich, vorgenommen.

Auf der Intensivstation werden Internistische Notfallpatienten gemeinsam mit den Anästhesisten betreut. Es sind vor allem Patienten mit akutem Herzinfarkt, akuten Gefäßverschlüssen wie Thrombosen oder Embolien, bei denen moderne Methoden der Gerinnselauflösung zur Anwendung kommen. Behandelt werden weiterhin akute Stoffwechselentgleisung mit diabetischem Koma, Vergiftungen und besonders Blutungen aus dem Magen-Darmbereich. Aufgrund einer modern ausgerüsteten Endoskopieabteilung die tags und auch nachts einsatzbereit ist, können jederzeit endoskopische Blutstillungsverfahren zum Einsatz gebracht werden. Ergibt sich die Notwendigkeit einer chirurgischen Intervention, so ist dies aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den chirurgischen Kollegen ohne Zeitverzögerung jederzeit gewährleistet.

Durch übergreifende Untersuchungen auch im Konsil mit anderen Ärzten wird eine rasche und umfangreiche Diagnostik gewährleistet. Ein großer Fortschritt war dabei die Errichtung einer Computertomographie.
Die Befundung der Aufnahmen erfolgt durch unseren Radiologen Herrn Dr. Piehler bzw. teleradiologisch durch das Radiologische Institut am Klinikum Ansbach. Speziell für die Schlaganfalldiagnostik besteht zudem eine Kooperation mit STENO (Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern).

Die Internistische Funktionsabteilung wird kontinuierlich modern ausgebaut. So können alle Blutgefäße mit Ultraschall und Farbdoppler untersucht werden. Frühzeitig ist es auch möglich Durchblutungsstörungen im Bereich der hirnversorgenden Halsgefäße zu erfassen und somit eine entsprechende Schlaganfallprophylaxe einzuleiten. Ultraschalluntersuchung des Herzens sind sowohl von der Hautoberfläche wie von der Speiseröhre aus möglich. Schlafbezogene Atemstörungen können durch entsprechende Untersuchungsmethoden erkannt werden und gegebenenfalls eine weiterführende Diagnostik im Schlaflabor eingeleitet werden.
Neben der nicht invasiven Lungenfunktionsdiagnostik besteht die Möglichkeit zur Lungenspiegelung mit evtl. Probenentnahmen aus der Bronchialschleimhaut. Durch die Lungenspiegelung können auch gezielt Schleimhautabsaugungen oder Fremdkörperentfernungen vorgenommen werden.

Auch bei der Bauchdiagnostik steht die Ultraschalluntersuchung an erster Stelle. Durch gezielte Feinnadelpunktionen kann in örtlicher Betäubung Material zur feingeweblichen Untersuchung gewonnen werden. In der Endoskopie stehen hochauflösende Videoendoskope zur Verfügung. Damit können neben der Diagnostik auch therapeutische Verfahren wie Polypenentfernungen, Fremdkörperentfernungen, Blutstillungen und Aufdehnungen von Engstellen vorgenommen werden. Hinzu kommen endoskopische Untersuchungen der abführenden Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. Durch entsprechende Eingriffe können Gallensteine endoskopisch entfernt werden und Engstellen im Bereich der abführenden Gallenwege durch Katheter überbrückt werden.
Seit über zwei Jahrzehnten werden Schrittmacherimplantationen durchgeführt. Derzeit sind es etwa 70 Ein- und Zwei-Kammerimplantationen. Seit kurzer Zeit werden auch bei entsprechenden Herz-Rhythmusstörungen Defibrillatoren implantiert. Der operative Eingriff erfolgt durch die Chirurgen, Vor- und Nachbehandlung sowie die intraoperativen Messungen liegen in Händen der Internisten.

In Zusammenarbeit mit den Diätassistentinnen erfolgt durch die Innere Abteilung im wöchentlichen Abstand eine Diabetes-Schulung.
Für das umfangreiche Aufgabengebiet der Abteilung stehen neben den Chefärzten vier Oberärzte, davon ein Facharzt für Neurologie, und 11 Assistenten zur Verfügung. 

Es besteht die Weiterbildungsbefugnis für:

-  Innere Medizin und Allgemeinmedizin – stationäre Basisweiterbildung WBO 2004      36 Monate

-  Gebiet Innere Medizin – stationäre Basisweiterbildung WBO 2004 36 Monate

-  Facharzt Innere Medizin WBO 2004 i.d. Fassung von 2008 24 Monate

-  Innere Medizin und Angiologie WBO 2004 18 Monate

-  Innere Medizin und Gastroenterologie (ist beantragt)

klinik ansbach