Unfallchirurgie und Orthopädie

Die Fachabteilung Unfallchirurgie ist zum Schwerverletztenverfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen und seit Dezember 2011 im Traumanetzwerk der DGU - Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert (Einrichtung der Basisversorgung, TNW Ulm). Für Arbeits- und Freizeitunfälle ist die Notfallambulanz rund um die Uhr geöffnet.

Es werden alle Arten von Verletzungen behandelt, insbesondere an Knochen und Gelenken, Rumpf, Kopf und Wirbelsäule, sowie auch Folgezustände von Verletzungen. Für Knochenbrüche stehen eine Vielzahl von inneren Stabilisierungsmethoden (Osteosynthesen) zur Verfügung, wodurch häufig eine gute Funktion auch schwerverletzter Gliedmaße wiederhergestellt werden kann. Brüche langer Röhrenknochen bei Kindern können minimal-invasiv mit elastischen Marknägeln versorgt werden.  Bandverletzungen an Gelenken (z. B. Kreuzbandriss können oft mit Schlüssellochoperation (Arthroskopie) angegangen werden.

Die Orthopädie hat Schwerpunkte mit überregionalem Einzugsgebiet im Gelenkersatz großer Gelenke und in der Schulterchirurgie. Alljährlich werden über 400 Endoprothesen an Hüfte, Knie und Schulter eingesetzt. An der Schulter werden vor allem schmerzhafte Erkrankungen des Gleitraumes (Impingementsyndrom), wiederholte Verrenkungen und Risse der Sehnenhaube behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt sind arthroskopische Eingriffe an Schulter und Kniegelenk angeboten (minimalinvasiver Ersatz des vorderen Kreuzbandes, Stabilisierung bei Kniescheiben- und Schulterverrenkungen).

Handchirurgische Eingriffe, z. B. beim Tennisellenbogen, Karpaltunnelsyndrom oder der Dupuytrenschen Erkrankung werden meist ambulant durchgeführt. Für die Korrektur von Zehenfehlstellungen stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, überwiegend gelenkerhaltende Eingriffe zur Wiederherstellung von Form und Funktion.

Bei Wirbelbrüchen in Zusammenhang mit einer Osteoporose ist eine rasche Schmerzlinderung möglich mittels der Ballonaufdehnung und Knochenzementauffütterung des verletzten Wirbels (Kyphoplastie).

Unfallchirurgie und Orthopädie
Chefarzt Prof. Dr. med. Franz-Xaver Huber
Telefon: 09851 / 91 - 303
E-Mail: franz-xaver.huber@klinikum-ansbach.de

Anmeldung Sprechstunde und Notfallambulanz
Telefon: 09851 / 91 - 303

Sprechzeiten

Mo.: 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Mi.: 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Do.: 09:00 bis 12:00 Uhr
Fr.: 09:00 bis 12:00 Uhr
Sa.: 10:30 bis 11:00 Uhr (für einbestellte Patienten)



1. Stationäre Versorgung
Stationäre Aufnahme von Notfällen jederzeit möglich Prästationäre Sprechstunde zur Klärung der operativen oder konservativen  Behandlungsbedürftigkeit (siehe Versorgungsspektrum)
Poststationäre ambulante Behandlung

2. Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Notfallambulanz (24 h)
Ambulante Notfallbehandlung für alle Patienten möglich

Privatambulanz
Die Ambulanz der Chefärzte kann von privat Versicherten für alle Untersuchungen ohne Zuweisung in Anspruch genommen werden.

D-ärztliche BG -Ambulanz
Für alle gesetzlich Unfallversicherten nach Arbeitsunfällen.

3. Ambulante Operationen nach § 116 SGB V
Vor allem Arthroskopien, handchirurgische und fußchirurgische
Eingriffe, periphere Metallentfernungen.