Minimal Invasive Chirurgie (MIC)

Die Schlüssellochchirurgie (Laparoskopie) wird routinemäßig in der Chirurgie angewandt. Dabei kann über kleine Hautschnitte unter Zuhilfenahme spezieller Instrumente und einer Kamera im Bauchraum und im Brustkorb operiert werden.

Dafür ist ein hochmodernes 4K-Ultra-HD-System im Einsatz. Strukturen von Gefäßen, Nerven, Lymphbahnen oder Fettgewebe können damit besser erkannt und geschont werden. Die Bilder sind gestochen scharf und ermöglichen noch präziseres Arbeiten. Möglich wird das durch das Zusammenspiel besonderer Optiken mit speziellen Linsen- und Wiedergabesystemen. Durch die bessere Sicht können die klinischen Ergebnisse weiter verbessert und die minimal invasiven Eingriffe noch sicherer gemacht werden.

Operationen am Magen, Zwerchfell, Gallenblase, Milz, Dick- und Dünndarm sowie am Blinddarm sind mit der minimal invasiven Methode Standardverfahren in unserer Klinik. Auch die Versorgung von Bauchwandbrüchen und Leistenhernien kann laparoskopisch erfolgen, das heißt minimal invasiv. Eine Besonderheit stellt diese Operationstechnik in der chirurgischen Behandlung der krankhaften Fettleibigkeit (Adipositas) und der Refluxkrankheit (Sodbrennen) dar.

Der Vorteil dieses operativen Vorgehens ist der schonende Zugang zu den erkrankten Organen, die gute Übersichtlichkeit in der Bauchhöhle oder dem Brustkorb. Die deutlich reduzierten postoperativen Schmerzen, die schnellere Erholung des Patienten und die sehr guten kosmetischen Ergebnisse sind weitere Gründe zur Wahl dieser Operationstechnik.

Voraussetzung für den Einsatz dieser Operationsmethoden ist jedoch die richtige Auswahl der Patienten und Erkrankungen. Nicht jede Operationsmethode kann bei jedem Patienten eingesetzt werden.
Das Operationsteam aus Ärzten und OP-Personal hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie spezielle Qualifikationen.