Anschlags-Opfer außer Lebensgefahr

Maximale Bereitschaft in den Kliniken Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg – Zehn Patienten an den drei ANregiomed-Standorten versorgt

Ansbach, 25.7.2016
Die in den drei ANregiomed-Kliniken versorgten Opfer des Sprengstoffanschlags vom gestrigen Sonntag sind außer Lebensgefahr. Dies teilte der westmittelfränkische kommunale Klinikverbund in einer Pressemitteilung mit. Drei der sieben am Klinikum Ansbach behandelten Patienten konnten mittlerweile entlassen werden. Ein Patient werde noch an der Klinik Dinkelsbühl sowie zwei weitere an der Klinik Rothenburg stationär behandelt.
„Wir haben an allen drei Standorten sämtliche verfügbaren Kräfte mobilisiert. Dennoch sind wir sehr froh, dass wir trotz des unvorstellbaren Gefahrenpotentials keine schwerstverletzten Patienten versorgen mussten“, erklärt Prof. Dr. Franz-Xaver Huber, Chefarzt der unfallchirurgischen Abteilungen der Kliniken Ansbach und Dinkelsbühl. Huber ist zudem Leiter des Regionalen Traumazentrums am Klinikum Ansbach.
Zum Schutz der betroffenen Patientinnen und Patienten, bittet ANregiomed um Verständnis, dass keine näheren Angaben zum individuellen Gesundheitszustand der behandelten Opfer gemacht werden. Alle Patienten seien jedoch stabil und die meisten in der Lage, die Kliniken bereits innerhalb der nächsten Tage wieder zu verlassen.
In einem Schreiben sprach ANregiomed-Vorstand Claudia B. Conrad allen beteiligten Mitarbeitern ihren ausdrücklichen Dank aus: „Sie haben gezeigt, dass wir in einer solchen Krisensituation auf Sie zählen können und die Bevölkerung in unserer Region sich unbedingt auf Sie verlassen kann. Im Namen der gesamten Geschäftsführung darf ich Ihnen dafür unseren Dank und höchste Anerkennung aussprechen. Es ist gut zu wissen, dass wir solche engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben!“