Endlich wieder schmerzfrei gehen dank Gelenkersatz

Bewährte Methoden sichern langfristigen Erfolg – Spezialisten informieren im Klinikum Ansbach über Hüft- und Kniegelenksprothesen

Ansbach. In Deutschland sind mehr als die Hälfte aller über 50-Jährigen an zumindest einem Gelenk von Arthrose betroffen und dadurch in ihrer Mobilität und Lebensqualität mehr oder weniger stark eingeschränkt. Wenn konservative Methoden wie Medikamente oder Physiotherapien ausgeschöpft sind, kann ein künstliches Gelenk die Chance auf ein neues Leben in Bewegung bieten. Medizin und Wissenschaft haben in den vergangenen Jahren große Fortschritte auf diesem Gebiet erzielt. Allein in Deutschland werden jährlich über 207.000 künstliche Hüft­gelenke eingesetzt.

Wie lang eine solche Gelenkprothese hält und wie gut der Patient im Alltag damit zurechtkommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. verwendete Materialien, Alter und Gewicht des Patienten und individuelle Beanspruchung. Großen Einfluss können aber auch die optimale Wahl des chirurgischen Zugangs sowie des Operationszeitpunkts und der Methode haben. Im Rahmen eines Gesundheitsforums unter dem Motto „Gelenkersatz – aber sicher!“ beleuchten Chefarzt Prof. Dr. Franz-Xaver Huber und sein Leitender Oberarzt Dr. Jost Schmidt diese Aspekte und berichten aus ihrer langjährigen Erfahrung als Operateure. Die beiden Fachärzte für Unfallchirurgie und Orthopädie an der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie am Klinikum Ansbach stellen bewährte Operationstechniken auf hohem Niveau vor, die ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Neben einem komplikationslosen Verlauf dürfen die Patienten damit eine lange Lebensdauer der Prothese erwarten. Im Anschluss an die Vorträge stehen die beiden Fachärzte den Zuhörern für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Das Gesundheitsforum findet am 26. März 2014 um 16 Uhr im Vortragssaal im Untergeschoss des Klinikums statt, der Eintritt ist frei.