Gemälde für Warteraum der Intensivstation im Klinikum

In einer Feierstunde hat der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Ansbach e. V. ein Gemälde vorgestellt, welches zukünftig den Warteraum zur Intensivstation am Klinikum zieren wird. Das Werk des Colmberger Künstlers Horst Lang soll wartenden Angehörigen von Intensivpatienten Stille und Zuversicht, aber auch Trost vermitteln. „Hier sind oft Menschen mit großen Sorgen und Ängsten um Ihre Angehörigen versammelt, und es ist mein Wunsch, ihnen durch das Bild ein wenig Mut zu machen und in ihnen Hoffnung zu wecken“, so Hermann Schröter, 1. Vorsitzender des Fördervereins. Ihm war es seit langem ein Herzens-Anliegen, den Warteraum der Intensivstation mit einem Gemälde auszugestalten. Umgesetzt wurde die Bildidee Schröters von Horst Lang in Acryltechnik auf Hartfaserplatte. „Ich bin Herrn Lang von Herzen dankbar für seine so gelungene Arbeit“, so der Fördervereinsvorsitzende. „Er hat sich mit Herzblut in diese Szene hineingedacht und ein eindrucksvolles Werk geschaffen. Ich bin sicher, es wird manchen sorgenvollen Besucher zum Innehalten, zum Durchatmen und zu trostvoller Zuversicht einladen.“

Dass dies alles so gelingen konnte, ist dem Ansbacher Mäzen Friedrich Hilterhaus zu verdanken. Dieser war gleich von der Bildidee begeistert und sagte sofort seine großzügige Unterstützung zu. „Es ist mir eine innere Freude, den sorgenvollen Menschen den Blick für das Leben zu weiten und ihnen mit diesem wunderschönen Bild Hoffnung für das Leben zu schenken“, so Friedrich Hilterhaus.

Claudia Conrad, Vorstand des Klinikums, dankte mit bewegten Worten für das gelungene Werk, welches „nicht allein Kunst sein möchte, sondern ein wirksames Therapeutikum für sorgenbeladene Menschen.“ Stellvertretender Landrat Stefan Horndasch dankte Schröter, auch im Namen von Dr. Christian Schoen, der als Vertreter der Stadt Ansbach anwesend war, für sein einfühlsames Engagement um die Angehörigen der Intensiv-Patienten und seine ausgezeichnete Förderarbeit. Horndasch lobte Friedrich Hilterhaus für seine großzügige Spende und den Maler Hans Lang für das gelungene Werk: „Ich freue mich, dass dem Förderverein ein weiteres ansprechendes Werk gelungen ist, das den Angehörigen hilft, mit ihren Sorgen und Ängsten umzugehen.“ In seinem Schlusswort nahm Künstler Hans Lang die ihm erwiesene Anerkennung der zahlreich erschienen Gäste und Ehrengäste dankbar und bewegt entgegen.


Hermann Schröter (r.) dankt dem Künstler Horst Lang (M.) und Mäzen Friedrich Hilterhaus (l.)