Geschäftsbesorgung wird öffentlich ausgeschrieben

In einer zwölfstündigen Sitzung hat sich der ANregiomed-Verwaltungsrat gestern ausführlich mit den Optionen einer künftigen Führung des kommunalen Klinikverbunds auseinandergesetzt. Darüber hinaus wurden weitere Beschlüsse zu strukturellen Fragen gefasst, die das medizinische Angebot der Kliniken in Stadt und Landkreis Ansbach betreffen.

In der Sitzung haben sich mehrere externe Anbieter vorgestellt, die für eine zukünftige Geschäftsbesorgung in Frage kommen. Unter anderem, weil noch wichtige rechtliche Fragen zu klären sind, fiel während der Sitzung die Entscheidung, die Geschäftsbesorgung zunächst öffentlich auszuschreiben. Während des Entscheidungsprozesses übernimmt der Kaufmännische Direktor des Unternehmens, Jörg Reinhardt, auf Bitte des Verwaltungsrates die Aufgabe des Vorstandes. Wie bereits zu Jahresbeginn vom Verwaltungsrat festgelegt, leitet er zudem die administrativen Bereiche des Unternehmens, während Klinikdirektor Lars Bergmann für die medizinischen und pflegerischen Belange verantwortlich ist.

Ein wichtiges Signal zur Sicherung des Klinikstandortes Dinkelsbühl setzten die Verwaltungsratsmitglieder mit dem Beschluss, die OP-Sanierung an der Klinik Dinkelsbühl unabhängig von der noch ausstehenden Verabschiedung des Wirtschaftsplans voranzutreiben.

Die HNO-Hauptabteilung am Klinikum Ansbach hingegen wird mangels wirtschaftlicher Perspektiven zum momentanen Zeitpunkt nicht aufgebaut, und die im letzten Jahr eigenständige Sektion Pneumologie in die medizinischen Kliniken integriert.

Die nächste Sitzung des Verwaltungsrates findet am 1. Februar statt.

 
Ansbach, 19.01.2017