Mehr Sicherheit für Patienten

Ansbach, 2. Mai 2016
Fünf Funk-Sensormatten im Gesamtwert von rund 4.000 Euro spendete der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Ansbach. „Wir können diese Matten überall hinlegen, zum Beispiel vor ein Patientenbett oder vor die Zimmertür“, erläutert Isabel Kreft, stellvertretende Stationsleitung der Akutgeriatrie am Klinikum Ansbach. Die halbrunden, 110x70 cm großen, kabellosen Matten sind mit Sensoren ausgestatten.

Tritt ein Patient auf diese Matte, wenn er aus dem Bett aufsteht oder sein Zimmer verlässt, wird per Funk ein Alarmsignal im Stationszimmer ausgelöst.. „Das bietet besonders Patienten, die unter Demenz leiden oder sturzgefährdet sind, mehr Sicherheit, denn unser Pflegepersonal kann bei Bedarf sofort eingreifen“, erläutert der Leitende Arzt der Akutgeriatrie, Dr. Reiner Weisenseel. „Die Matten sind uns eine große Hilfe und wurden auch sofort eingesetzt“, betont OberärztinDr. Dorith Schrödel. Die Matten lagern auf der Station der Akutgeriatrie, können aber auch von allen anderen Stationen im Haus angefordert werden.

„Ich unterstütze sehr gerne Anschaffungen, die sowohl den Patienten als auch der Pflege zugutekommen“, sagt der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Hermann Schröter, der die Matten übergab. „Vielen Dank für diese patienten- und pflegeorientierte Spende“, sagt Pflegedirektor Michael Korn. „Mit dem regulären Budget hätten wir diese Matten leider nicht anschaffen können. Wir sind dem Förderverein für diese sinnvolle Spende sehr dankbar.“



Hermann Schröter (Mitte) übergab fünf Funk-Sensormatten an  Dr. Dorith Schrödel, Michael Korn, Dr. Reiner Weisenseel und Isabel Kreft (v.l.)