Leistungsspektrum

Folgende Operationen an der Wirbelsäule werden in Rothenburg durchgeführt (insgesamt ca. 200 bis 250 pro Jahr):

Halswirbelsäule 

  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls oder Beseitigung einer Enge im Wirbelkanal (Spinalkanalstenose) oder einer Enge des Nervenaustrittsloches (Foramenstenose) über einen Zugang von hinten (Hautschnitt im Nackenbereich), somit eine dorsale mikrochirurgische Dekompression.
  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls oder Beseitigung einer Enge im Wirbelkanal (Spinalkanalstenose) und Einsetzen eines festen Implantates als Bandscheibenersatz (Cage) über einen Zugang von vorne, somit eine ventrale mikrochirurgische Fusion.
  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls und Einsetzen eines beweglichen Bandscheibenersatzes (Bandscheibenprothese) über einen Zugang von vorne.
  • Entfernung eines oder mehrerer Bandscheibenvorfälle oder eine längerstreckigen Einengung des Wirbelkanals, oder Beseitigung einer Instabilität durch Einsatz von Bandscheibenersatzimplantaten (Cages) oder eines Wirbelköperersatzes und einer zusätzlichen Platte durch Zugang von vorne, somit eine langstreckige ventrale Fusion.


Brustwirbelsäule

  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls oder Beseitigung einer Enge im Wirbelkanal (Spinalkanalstenose) oder einer Enge des Nervenaustrittsloches (Foramenstenose) über einen Zugang von hinten (Hautschnitt im Rückenbereich), somit eine dorsale mikrochirurgische Dekompression.


Lendenwirbelsäule
 

  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls oder Beseitigung einer Enge im Wirbelkanal (Spinalkanalstenose) oder einer Enge des Nervenaustrittsloches (Foramenstenose) über einen Zugang von hinten (Hautschnitt im Rückenbereich), eine sogenannte  mikrochirurgische Dekompression.
  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls oder Beseitigung einer Enge im Wirbelkanal (Spinalkanalstenose) oder einer Enge des Nervenaustrittsloches (Foramenstenose) über einen Zugang von hinten (Hautschnitt im Rückenbereich), eine sogenannte mikrochirurgische Dekompression und Implantation eines teilbeweglichen Implantates (interspinöse Fusion).
  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls oder Beseitigung einer Enge im Wirbelkanal (Spinalkanalstenose) oder einer Enge des Nervenaustrittsloches (Foramenstenose) über einen Zugang von hinten (Hautschnitt im Rückenbereich) und Beseitigung einer Instabilität (Gleitwirbel), eine sogenannte Dekompression und Implantation eines festen Implantates zwischen den Wirbeln und Fusion mit Schrauben-Stab-System in einer oder zwei Höhen.
  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls und Implantation einer Bandscheibenprothese (Zugang von vorne-seitlich im Bauchbereich).

Operative Techniken

Je nach Eingriff wird zur Herstellung optimaler Sichtverhältnisse das übliche OP-Licht, eine Lupenbrille oder ein hochauflösendes Mikroskop (Firma Zeiss) verwendet. Ein leistungsfähiges Durchleuchtungsgerät ermöglicht die sichere Festlegung der zu operierenden Bandscheibenetage.

Weitere Operationen

Bei Wirbelbrüchen, z.B. zur Schmerzbehandlung und Stabilisierung von Wirbelkörperfrakturen bei  Osteoporose, erfolgt in Absprache mit der Abteilung Unfallchirurgie eine Kyphoplastie, also eine Zementeinspritzung nach Aufrichtung des Wirbelkörpers.